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05.12.2013

Lesezeit: etwa 1 Minute

Auch der neugewählte Bezirkstag bleibt beim Thema Dauervergangenheitsbewältigung spendabel!

Mit den bayerischen Landtagswahlen wurde auch der Bezirkstag von Niederbayern neu gewählt. Im Folgenden kam es zu einigen Veränderungen, wie einem neuen Bezirkstagspräsidenten, aber auch neuen Bezirksräten, ja sogar einer neu hinzugekommenen Partei, nämlich der Bayernpartei. Doch das einmütige Abstimmungsverhalten blieb dennoch das alte.

Das Vorgängergremium beschloß noch die Errichtung einer Gedenkstätte für Opfer der NS-Psychiatrie beim Bezirksklinikum Mainkofen, die mit etwa 250.000,- € veranschlagt wurde. Vielleicht hatte nun so mancher Wähler die Hoffnung gehegt, daß beispielsweise angesichts des Umstandes eines Jahresdefizits 2012 beim Bezirkskrankenhaus Landshut in Höhe von mehr als 103.000,- € evtl. die neugewählten Bezirksräte, eine weitere Förderung der ohnehin in Deutschland nicht zu kurz kommenden Gedenkkultur, wenn schon nicht verwerfen, so doch wenigsten solange hintanstellen, bis gewisse Einrichtungen zum Nutzen immerhin noch Lebender einer gesicherten Finanzierung anheimgestellt sind.

Doch weit gefehlt! - Der Bezirksausschuß beschloß in seiner Sitzung am 22. Oktober mit einstimmigem (!) Votum die Genehmigung von Fliesen- und Natursteinarbeiten in der Größenordnung von 34.602,23 € für besagte Gedenkstätte. Der Bezirksverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. bekam immerhin auch noch einen Jahreszuschuß von 2000,- € zugesprochen. Zu vermuten, daß dies nach offizieller Lesart auch reichen muß, denn man kann ja nicht wissen, ob diese Gedenkarbeit neben „Opfern“ nicht auch „Tätern“ zur letzten Ehre gereicht…

Man darf gespannt sein, was der Jahreshaushalt 2014 so mit sich bringen wird. Vielleicht wird ja die Bezirksumlage wieder erhöht, wer weiß? - Ihre Heimatpartei NPD wird zumindest ein waches Auge auf die Abstimmungsergebnisse haben und laufend darüber informieren, worüber die etablierten „Qualitätsmedien“ vielleicht nicht berichten.

Ihr nationaldemokratischer Beobachter

Sascha A. Roßmüller

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