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12.11.2013

Lesezeit: etwa 3 Minuten

In Zukunft womöglich Asylbewerberpaläste!

 

Seit 31. Oktober betreiben sechs Senegalesen in München vor dem Sozialministerium ein Camp, das sie beabsichtigen bis Jahresende fortzusetzen. Der Grund für dieses Dauercamping ist jedoch keine Dankesbezeugung an Deutschland für Kost und Logis, sondern ein Protest gegen die Unterbringung im Asylbewerberheim in Böbrach im Landkreis Regen. Da der Senegal als demokratischer Staat gilt, der nicht für politische Verfolgung bekannt ist, dürfte es nicht allzu fernliegend sein, bei den „Flüchtlingen“ ein gewisses mehr wirtschaftlich begründetes Anspruchsdenken für ihre Anwesenheit in Deutschland zu Grunde zu legen. Allerdings ist es durchaus befremdlich, wenn dieses Anspruchsdenken so weit geht, daß eine frisch renovierte ehemalige Ferienwohnanlage den Herrschaften aus dem Senegal nicht mehr angemessen erscheint. Vielleicht ist man es aber aus dem Senegal lediglich nicht gewohnt, 10 Minuten bis zum Rathaus oder 400 Meter Fußmarsch bis zur nächsten Bushaltestelle zurückzulegen? Vermutlich sind heutiger Tage Armutsflüchtlinge Residenzen gewohnt, mit denen nicht einmal unsere Urlaubsansprüche standhalten können… Hierin scheinen sich die senegalesischen „De-Luxe-Asylbewerber“ von den übrigen 31 Heimbewohnern zu unterscheiden, die sich dem Protestcamp nicht angeschlossen haben. Oder vielleicht auch nur noch nicht angeschlossen haben, weil der Flüchtlingsrat noch nicht ausreichend Schlafsäcke und Anorak von der Regierung erbettelt hat. Doch immerhin macht es sich der niederbayerische Regierungspräsident Heinz Grundwald zur Chefsache und reist zur „Wohnungsabnahme“ nach Böbrach. Dies ist immerhin insofern interessant, da analog zu diesem Theater künftig auch einmal ein Halbdutzend alleinerziehender deutscher Mütter, denen die Tapeten in der Sozialwohnung nicht mehr gefallen zum Protestcamp nach München reisen können – mal sehen, ob der Regierungspräsident ebenfalls persönlich mit einem Strauß Blumen aufwartet.

 

Wahrscheinlicher als dies wird aber sein, daß der „Salzweger Hof“ in der Gemeinde Salzweg im Kreis Passau, aufgrund dieser Erfahrung luxussaniert wird und man die Böbracher Asylbewerber dort noch mit „draufschlägt“. Den Mietvertrag hat die Regierung von Niederbayern schließlich bereits unterzeichnet. Eine xenophile Innovation wäre es aber auch, ein Unterbringungswahlrecht für Asylbewerber einzuführen und es den Senegalesen freizustellen, wo sie logieren möchten. Denn vielleicht wollen sie auch lieber im Hotel „Wittelsbach“ in Straubing oder dem ehemaligen Finanzgebäude in Mallersdorf-Pfaffenberg im Landkreis Straubing-Bogen untergebracht werden, das ebenfalls zu einer Asylbewerberunterkunft umfunktioniert wird…aber nur für maximal 75 Asylbewerber – schließlich haben ja im Nachbargebäude bereits welche Einzug gehalten. Schöne neue Welt! Die neue CSU-Sozialministerin Emilia Müller übernimmt zwar bereits die Forderung der politischen Linken, Bargeld statt Essenspakete, doch vielleicht sollte sie sich gleich die Losung Asylbewerberpaläste statt Gemeinschaftsunterkünfte auf die Fahnen schreiben.

 

Der niederbayerische Nationaldemokrat und Stv. NPD-Landesvorsitzende Sascha Roßmüller äußerte sich in diesem Zusammenhang mit deutlichen Worten: „Bei der für das Jahr 2013 erreichten Flüchtlingszahl dürfen bundesweite Kosten für den deutschen Steuerzahler von deutlich mehr als einer Milliarde Euro angenommen werden. Angesichts dieser staatlichen Selbstausbeutung müssen unverzüglich sämtliche Fördermittel für Organisationen wie Pro Asyl, Flüchtlingsrat, Karawane München etc. eingestellt werden, dann wären zumindest den unverschämten Protestaktion von vielmehr zu Danke verpflichteten Personen schnell ein Ende bereitet. Und sollte sich – wie anzunehmen – herausstellen, daß es sich bei den Senegalesen um ledigliche Wirtschaftsflüchtlinge handelt, möge man ihnen eine befristete Arbeit zuteilen, um die verursachten Kosten und die der Rückreise in den Senegal schnellstmöglich zu begleichen. Trotz Protestcamp erlaube ich mir, uns allen eine winterliche Vorweihnachtszeit zu wünschen, mit entsprechenden Temperaturen, die Freude auf heißen Glühwein bereiten.

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