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09.05.2022

Lesezeit: etwa 6 Minuten

Mit den Grünen energiepolitisch zurück ins Mittelalter

Axel Michaelis

Es hatte seine Gründe, warum Mitte des 19. Jahrhunderts die Windmühlen von den Dampfmaschinen verdrängt wurden, obwohl doch der Wind umsonst weht, sofern er weht. Mit der Dampfmaschine war es möglich, rund um die Uhr, an jedem Tag des Jahres einen Mühlenbetrieb am Laufen zu halten. Das Wissen um die Vorteile ständig verfügbarer Energie scheint jedoch verloren gegangen zu sein. Denn anders ist es nicht zu erklären, daß man gerade in Deutschland, einem Kernland der industriellen Revolution, auf quasi mittelalterliche Methoden zurückfallen will. Der Tagesablauf des Menschen im Mittelalter war vom Lauf der Sonne geprägt – wenn es hell war, wurde gearbeitet, wenn es dunkel war, wurde geschlafen – die Hammerwerke, Mühlen und sonstigen einfachen Betriebe wurden mit Wasserkraft und Wind angetrieben, in der Landwirtschaft waren es Pferde, Esel und Ochsen. Dies sicherte den Menschen ihren kargen Lebensunterhalt.

Aus ihren Dörfern kamen sie ihr ganzes Leben kaum heraus, geheizt wurde mit Holz oder Kuhdung, gegessen wurde hauptsächlich Getreidebrei und Gemüse, Fleisch gab es nur an Feiertagen, die Kleidung war einfach und wurde so oft geflickt, bis sie schließlich nur noch als Putzlappen verwendet wurde. Kinder gab es viele und gestorben wurde früh. Pfarrer und Adlige bestimmten, was das Volk zu denken und zu glauben hatte. Wer aufmuckte, verging sich an der gottgewollten Ordnung und galt als Ketzer oder Vogelfreier. Offenbar eine Welt so ganz nach dem Geschmack der rotgrünen Ökofeudalisten. Aus diesem Grund will man vermutlich die weltweite Durchschnittstemperatur auf dem vorindustriellen Niveau festzurren, um angeblich das Klima zu schützen und die Erde zu retten.

Kreuzzug der Klimakonfession

Ein Mensch aus dem Mittelalter würde ob dieser verrückten Ideen den Kopf schütteln und wäre froh gewesen, wenn es die kleine Eiszeit ab Anfang den 15. Jahrhunderts nicht gegeben hätte, welche zu Hungernöten, Seuchen und sozialen Spannungen führte – kurz, wenn es im Durchschnitt einige Grade wärmer gewesen wäre. Sie würden den heutigen Klimafetisch mit einem konfessionellen Kriegszug vergleichen, mit einer Klimareligion, einem Klimakult, der Hohepriester (z.B. Greta Thunberg oder Luisa Neubauer), Messen (z.B. Weltklimakonferenz), Orden (z.B. Weltklimarat), Eiferer und Sektierer (Fridays for Future oder die Letzte Generation), Verkündiger (z.B. Frau Kemfert), Häretiker und Ketzer (wie Donald Trump) hervorbringt - und Ungläubigen die Hitzehölle, die Erderhitzung (so BR 24) prophezeit. Die Klimahysteriker sind leider nicht bloß eine bedauernswerte Verirrung, wie die Anhänger der Spaghettimonster-Kirche, sondern bestimmen die politische Tagesordnung in unserem Land. Und sie sind damit dafür verantwortlich, daß unser Land Schritt für Schritt zurück ins dunkle Mittelalter schreitet – Widerspruch und Kritik wird von den modernen Inquisitoren mit dem Scheiterhaufen der sozialen Ächtung und beruflichen Vernichtung bekämpft, sofern es überhaupt noch möglich ist, Zweifel an der Klimareligion zu äußern, wie das Beispiel von Twitter zeigt, der jeden Abweichler sofort sperrt.

Physik schlägt Ideologie!

Nun mag sich unser mittelalterlicher Müller geärgert haben, wenn kein Wind wehte und er kein Getreide mahlen konnte. Was hat er getan? Hat er zwei oder drei weitere Mühlen gebaut? Oder hat er in der Kirche eine Kerze angezündet. Vielleicht hat er nur gewartet und andere Arbeiten verrichtet. Auf jeden Fall war sein Tagwerk nur schwer planbar und er war den Launen der Natur ausgesetzt. Heute, in unserer technologisch hochentwickelten Zeit, müsste dies nicht sein. Albert Einstein wird der Satz zugeschrieben, daß Wahnsinn sei, immer wieder das Gleiche zu tun, aber ein anderes Ergebnis zu erwarten.Egal, wie viele Windräder in diesem Land aufgestellt werden, egal wie viele landwirtschaftliche Flächen mit Solarparks zugepflastert werden – die tatsächliche gelieferte Leistung ist in ruhigen Winternächten gering. Wind- und Solarenergie sind nicht grundlastfähig. Punkt! Das ist Physik, das ist die viel beschworene Wissenschaft, nur weigern sich Soziologiestudenten, Endzeitspinner und Ideologen dies zu begreifen. Ohne steuerliche Förderung und EEG-Umlage würden die meisten Wind- und Solaranlagen gar nicht gebaut werden – entgegen anders lautender Aussagen der Profiteuere der Öko-Bourgeoisie. Fakt ist: Jedes Kilowatt installierte Leistung Wind- und Solarenergie braucht als Back-up ein konventionelles Kraftwerk oder eben ein Gaskraftwerk. Diese Doppelstruktur muß man sich leisten wollen und leisten KÖNNEN.

Wirtschaftlichkeit nicht ausblenden!

Eine Windkraftanlage liefert tatsächlich nur rund 25 Prozent der installierten Leistung („Peak“) ins Netz. Bei Solaranlagen sind es nur zwölf Prozent der installierten Leistung, die – nach dem infantilen Sprech von Kemfert und Co. – „geerntet“ werden kann.

Das Dumme an der Sache ist, daß sich elektrische Energie nicht im nötigen Umfang speichern läßt, zumindest nicht im für das Industrieland Deutschland notwendigen Mengen – und schon gar nicht preiswert. Um mit einer Solaranlage auf dem eigenen Dach durch die Nacht zu kommen, zahlt man aktuell für einen Akkumulator mehr als 6000 Euro. Der vermeintliche Ausweg über den Wasserstoff mit erneuerbaren Energien ist derart teuer, daß dieser mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz nichts mehr zu tun hat und eher eine nachhaltige Schädigung unseres Landes bedeuten würde. Wie das Ergebnis dieses Irrweges aussieht, kann man beispielhaft an der Autobahn Bamberg-Bayreuth besichtigen, wo hunderte Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche zu Solarparks umgewandelt wurden.Aktuell plant der Markt Burgebrach in ihrem Gemeindegebiet eine Solaranlage auf einer Fläche von über zehn Hektar. Der CSU-Bürgermeister freut sich, damit den Strombedarf aller Privathaushalte der Marktgemeinde zu decken. Das mag am Tag richtig sein. Doch warum, fragt man sich, sieht man auf den Dächern von ALDI, NETTO, NORMA usw. kaum Solaranlagen, könnte man doch unter dem Tag einen Teil des Strombedarfs für Klimaanlagen, Heizungen, Kühltruhen und Beleuchtung aus Solarstrom decken? Vielleicht zu teuer, nicht wirtschaftlich? Immerhin muß die Privatwirtschaft Geld verdienen und da wird genau gerechnet, ob sich etwas lohnt oder auch nicht.

Dieses System fährt in nahezu allen Bereichen unser Land an die Wand. Selbst wenn wir es mit einer politischen Klasse zu tun hätten, die Willens und in der Lage wäre, die ungeheuren Probleme verantwortungsvoll zu lösen, ist es bei Führungsfiguren wie Scholz, Esken, Kühnert, Ricarda Lang, Habeck, Lindner und all ihren Spießgesellen – einschließlich der gesamten CDU/CSU, die uns erst in diese Situation gebracht haben – nicht zu erwarten. Dies sind personalpolitisch hoffnungslose Fälle… Wir wären gut beraten, auf nachfolgende Feststellung eines klugen Kopfes unseres Volkes zu hören, den Kulturhistoriker Artur Moeller van den Bruck (1876 – 1925): „ Wir wollen anmerken, daß konservativ ist, in Gesetzmäßigkeiten zu denken, die sich immer wieder herstellen, während fortschrittlich zu sein scheint, sich mit Erwartungen zu beschäftigen, die sich niemals erfüllen.“

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