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16.02.2021

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Prekäre Lebensumstände im angeblich „besten Deutschland, das wir je hatten“

 

Frank S. Baiovar

Entgegen der hysterisch kolportierten Wahnbilder linksgrüner Klimaaktivisten sehen wir uns in Deutschland aktuell mit einer Kältewelle konfrontiert, die mit voller Wucht auf eine weitgehend unzureichend angepasste Infrastruktur trifft und dabei schonungslos die systemischen Mängel der bedauerlicherweise ausschließlich ideologisch und nicht fachkompetent getriebenen Energiewende der letzten Jahre offenbart. Aber auch das verheerende Ausmaß des sozialpolitischen Versagens der großen Koalition wird dieser Tage einmal mehr deutlich.
 

Frieren trotz Dach überm Kopf


So muss man beispielsweise in der jüngst veröffentlichten Pressemitteilung Nr. 066 des Statistischen Bundesamtes vom 15. Februar 2021 lesen, dass bereits im Jahr 2019 rund 2,0 Millionen Personen in Deutschland in Haushalten lebten, die ihre Wohnung oder ihr Haus aus finanziellen Gründen nicht angemessen warmhalten konnten. Der Erhebung „Leben in Europa (EU-SILC)“ zufolge waren das 2,5 % der deutschen Bevölkerung. Besonders betroffen waren hierbei Alleinlebende (4,8 %)und Haushalte von Alleinerziehenden (7,0 %).

Fast schon zynisch wirkt dabei die vermeintlich gute Nachricht, dass der entsprechende Anteil im Jahr 2009 noch mehr als doppelt so hoch war (5,5 % oder 4,5 Millionen Menschen), hatten wir doch 2008/2009 in Deutschland einen vergleichsweise strengen Winter mit Tiefsttemperaturen von minus 27,7 Grad Celsius und einer Abweichung  zum Klimamittel (1961-1990) von etwa minus 0,5 Grad Celsius. Der Winter 2018/2019 dagegen war mit einer Mitteltemperatur von plus 2,8 Grad Celsius und einer Abweichung vom Klimamittel um plus 2,6 Grad Celsius sehr mild. Entsprechend  wirkten sich die unterschiedlichen Temperaturverhältnisse natürlich auf den jeweiligen Heizenergiebedarf und somit unmittelbar auf die jeweils zu bewältigenden Heizkosten aus, die 2009 im Durchschnitt höher waren als 2019.
 

Steigende Energiekosten

Für das laufende Jahr 2021 lässt sich diesbezüglich nichts Gutes erahnen. Anhaltende Minusgrade und steigende Energiepreise in Verbindung mit den noch nicht abzusehenden Kollateralschäden durch die fehlgeleitete Wirtschafts- und Gesundheitspolitik der Regierung Merkel im Zuge der Coronakrise werden sicher auch in der statistischen Rückschau jene Trendwende markieren, die viele Bürger heute bereits angesichts Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit oder Krankheit infolge psychischer Überlastung tagtäglich leidvoll zu spüren bekommen.   

Die Tatsache, dass in Deutschland mit 2,5 % im Vergleich zu anderen EU Mitgliedsstaaten wie Bulgarien (30,1 %), Italien (11,1 %), Rumänien (9,3 %), Spanien (7,5 %), Frankreich (6,2 %) und Polen (4,2 %) nur ein relativ geringer Anteil  der Bevölkerung finanziell nicht in der Lage war, seine Wohnungen adäquat zu heizen, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bundesrepublik in jenem Jahr auch eine entsprechend hohe Wirtschaftsleistung vorzuweisen hatten. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 3.435,76 Milliarden Euro in absoluten Zahlen war Deutschland die größte Volkswirtschaft innerhalb der EU, während etwa Bulgarien mit 60,68 Milliarden Euro in absoluten Zahlen mit zu den kleinsten gehörte.


Umso beschämender und zugleich bezeichnend für die Klientelpolitik der Regierungsparteien ist es, dass unter diesen wirtschaftlichen Gegebenheiten trotzdem zwei Millionen Bürger nicht in der Lage waren, ihre Wohnungen oder Häuser angemessen zu heizen. Die Vorstellung vom „besten Deutschland, das wir je hatten“  sollte eine andere sein.

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