20.02.2012
Zu den Berichten: „Bunte Antworten auf NPD-Aschermittwoch“ - DZ
„NPD-Aschermittwoch in Deggendorf“ - PNP/Niederbayern
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass sich der Einsatz gegen Rechts in vieler Hinsicht lohnt. Da hat sich ein Berufszweig zum automatischen Türöffner entwickelt, welcher noch dazu mit Steuergeldern finanziert wird. Hier sollte schon die Frage erlaubt sein, wer von dieser Hysterie profitiert. Einige Gruppierungen dieser selbsternannten Super-Demokraten scheinen empört darüber zu sein, dass es mit den "rechtsextremen Veranstaltungen" in Deggendorf kein Ende nehmen will. Dabei hätte ich als Bezirksvorsitzender der NPD in Niederbayern wesentlich mehr Gründe, mich über die andauernden Falschdarstellungen meiner Partei zu empören. Darum fordere ich jetzt mein demokratisches Recht, mich gegen diese unsachlichen und großteils sogar falschen Anschuldigungen gegen die NPD öffentlich zu verteidigen. „Bunte Antworten auf den "NPD-Aschermittwoch“ lautete eine Überschrift in der PNP. Ich versichere, dass meine Antworten nicht „braun“ sein werden, denn ich teile Politik nicht in Farben und in Richtungen ein. Politik ist auch nicht gut oder böse. Nein, Politik ist entweder richtig, oder sie ist falsch! Mich verwundert auch sehr, dass genau diejenigen Kreise am meisten von Demokratie reden, welche bisher jeden Dialog mit Vertretern der NPD verweigert haben. Ich bin jedoch gerne bereit, meinen politischen Gegnern in Deggendorf die Chance zu geben, ihre Demokratiefähigkeit in Form einer öffentlichen Podiumsdiskussion unter Beweis zu stellen. Die Begriffe, Extremismus, Rassismus, Faschismus, gelebte Demokratie, Vielfalt und Toleranz dürften wohl für eine überaus spannende Diskussion sorgen. Des Weiteren ist es für mich ein beklemmendes Gefühl, mit ansehen zu müssen, wie sich Leute im feinen Zwirn für den Kampf gegen Rechts hergeben, ohne überhaupt genau zu wissen, worüber sie reden! Viele bemerken in ihrem gekünstelten Wahn oft nicht einmal mehr, dass sie selbst es sind, die faschistoid handeln. Speziell im Falle des Aschermittwochs wollen die selbsternannten Demokraten die grundgesetzlich gesicherten Rechte Andersdenkender beschneiden. Sie wollen sich anmaßen, die Kompetenz des Bundesverfassungsgerichtes infrage zu stellen. Alleine diese Tatsache spricht Bände über das Demokratieverständnis dieser selbsternannten Demokraten. Balsam für unsere abgemagerte Demokratie wäre, wenn man mit der NPD reden würde, anstatt immer nur über sie zu reden!
Alfred Steinleitner,
Bezirksvorsitzender NPD-Niederbayern