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22.04.2021

Etablierte Parteien machten sich den Staat zur Beute!

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 Axel MichaelisBei einer Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche ergeben sich pro Jahr rund 1680 Arbeits­stunden. Jetzt stelle man sich folgenden Fall vor: Jemand arbeitet 13 Jahre lang bei einer Firma und teilt seinem Arbeitgeber ab und zu mit, wie viele Überstunden er macht, ohne, daß dies jedoch exakt erfaßt wird. Zu seiner Pensionierung macht besagte Person dann 4000 Überstunden geltend und erhält, ohne großen Aufhebens, vom Arbeitgeber 83 000 Euro für die behaupteten Überstunden erstattet. 4000 Arbeits­stunden sind in etwa zweieinhalb Jahre reguläre Arbeitszeit, die besagter Ange­stellter überdies innerhalb von 13 Jahren angesammelt haben soll. Ist dies glaubwürdig? Würde ein kleiner EDEKA-Laden, eine Elekt­rofirma, eine Bäckerei, eine Schlosserei oder ein Blumenladen einem ihrer Ange­stellten diese Nummer durchgehen lassen?Traurig, aber wahr!Sie glauben, die Geschichte ist frei erfunden? Nein, sie ist wahr! Genau dies vollzog sich in der Stadt­verwaltung Bamberg. Ein höherer Beamter erhielt zum Eintritt in den Vorruhestand (!) Ende 2019 nach 13-jähriger Dienstzeit sage und schreibe 83 000 Euro als Abgeltung von zwei Dritteln der angeblich in besagter Zeit getätigten Überstunden erstattet. Überdies soll diese Auszahlung nach über zweijähriger Krankheit erfolgt sein – selbst­redend bei ungekürzten Bezügen. Belege für die geltend gemachten Überstunden existieren offenbar nicht. Insgesamt wurden über viele Jahre ohne Nachweis, ohne Kontrolle, ohne Prüfung mindestens 457 000 Euro rechts­widrig für lediglich behauptete Überstunden von Mitar­beitern pauschal überwiesen. Neueste Schätzungen des Bayerischen Kommunalen Prüfungs­verbandes (BKPV), welcher die Ange­lege­nheit mittler­weile untersucht, gehen sogar von einer noch deutlich höheren Summe aus.Unver­frorene ... ...mehr erfahren


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